Hund trinkt nicht

Wasser wird nicht ohne Grund als Quell allen Lebens bezeichnet. Es gibt beinahe keine Körperfunktionen, die ohne Wasser auskommen. Auch Hunde müssen ausreichend Flüssigkeiten zu sich nehmen, damit ihre Körper richtig funktionieren.

Das Flüssigkeitsniveau im Körper Ihres Hundes unterliegt Schwankungen. Im Laufe des Tages verliert ein Hund viel Wasser, welches er im Idealfall umgehend ersetzt. Der Wasserverlust tritt besonders beim Urinieren und dem Stuhlgang auf.

Ein Hund hat keine Lust Wasser zu trinken

Überblick

  1. Warum dein Hund nicht trinkt
  2. So erkennst du Dehydration bei deinem Hund
  3. Wann du zum Tierarzt musst

Im Normalfall können Sie erwarten, dass Ihr Hund mehrmals täglich Wasser trinkt, weshalb es nicht normal ist, dass Ihr Hund sich weigert zu trinken. Eine Störung des normalen Trinkverhaltens kann auf eine Vielzahl von Problemen hinweisen.

Wenn ein Hund nicht trinkt, besteht das Risiko einer Dehydration, die bei Hunden weitreichende Folgen haben kann. Die Folgen können sein, dass der Blutfluss nicht richtig funktioniert, wodurch die Sauerstoffzufuhr zu Organen verringert wird.

Des Weiteren kann eine Dehydration zu einem Elektrolytmangel führen.

Was hat ein Hund, wenn er nicht trinkt?

Es gibt verschiedene Gründe, warum ein Hund nicht trinkt. Mittels eines Eliminationsverfahrens lässt sich in der Regel recht schnell der Grund für die Verweigerung finden.

Inaktivität

Hat es sich Ihr Liebling auf der Couch gemütlich gemacht, hat er auch einen deutlich geringeren Wasserbedarf. Trinkt Ihr Hund nicht so ausgiebig aufgrund reduzierter Aktivität, ist das kein Grund zur Sorge. Hält das Verhalten über mehrere Tage an, sollten Sie dennoch einen Tierarzt aufsuchen.

Ältere Hunde benötigen weniger Auslauf und sind daher möglicherweise nicht so durstig wie jüngere Hunde.

Futterwechsel

Haben Sie von Trockenfutter zu Nassfutter gewechselt, ist es völlig normal, das Ihr Hund weniger trinkt als vor dem Wechsel. Durch das Nassfutter nimmt er deutlich mehr Wasser auf als durch das alte Trockenfutter. Wir empfehlen Ihnen, sich eingehend darüber zu informieren, wie Sie dasHundefutter richtig wechseln, um Ihrem Hund verschiedene Komplikationen zu ersparen.

Verletzungen

Orale Verletzungen können das Trinken zur Tortur machen. Lassen Sie den Mund- und Rachenraum vom Tierarzt auf Verletzungen überprüfen.

Krankheiten

Es gibt verschiedene Krankheiten, die einen massiven Einfluss auf das Trinkverhalten Ihres Hundes nehmen können. Dazu gehören unter anderem Diabetes, Nierenerkrankungen undBlasenentzündungen. Haben Sie den Verdacht, das Ihr Hund unter einer solchen Krankheit leidet, sollten Sie ihn umgehend zum Tierarzt bringen.

Schlechtes Wasser

Manchmal ist die einfachste Lösung die richtige. Ein Grund, warum Ihr Hund nicht trinkt, kann sein, dass ihm das Wasser nicht schmeckt oder es ihm nicht sauber genug ist. Jeder kennt das Klischee des Hundes, der scheinbar nicht genug aus Pfützen trinken kann, aber diesem Klischee entspricht nicht jeder Hund. Unsere Hunde nehmen Gerüche deutlich intensiver wahr als wir.

Ist die Wasserschale voller Schmutz, kann es sein, das es Ihr Hund ablehnt aus ihr zu trinken.

Ein Hund weigert sich Wasser zu trinken

Wie lange schafft es ein Hund ohne zu trinken?

Ein gesunder Haushund schafft es in der Regel 5 bis 7 Tage, ohne etwas zu trinken. Eine Dehydration setzt allerdings in der Regel bereits nach 3 bis 5 Tagen ein.

Wie lange es ein Hund genau schafft, ohne zu trinken, hängt von mehreren Faktoren ab.

Sein Gesundheitszustand
  • Hat der Hund Vorerkrankungen, hat er in der Regel einen höheren Wasserbedarf, weshalb eine Dehydration früher einsetzt
Sein Befinden
  • Hat der Hund Durchfall, eine Blasenentzündung oder einen anderen Infekt setzt die Dehydration früher ein, weil er einen deutlich höheren Wasserverlust hat.
Die körperliche Aktivität
  • Verausgabt sich Ihr Hund und hält seinen Körper auf Trab, hat er ebenfalls einen höheren Wasserverlust.

Unter keinen Umständen sollten Sie das Glück Ihres Hundes provozieren. Trinkt er auch am zweiten Tag nicht, sollten Sie ihn umgehend zu einem Tierarzt bringen, weil Dehydration bei Hunden zum Versagen von Nieren und anderen Organen und schließlich zum Tod führen kann.

Wie viel Wasser braucht ein Hund pro Tag?

Nur wenn Sie wissen wie viel Wasser Ihr Hund pro Tag braucht können Sie beurteilen, ob Ihr Liebling verhältnismäßig wenig trinkt.

In unseren Beispielen beschreiben wir Hunde mit einer guten Allgemeingesundheit, einem normalen Aktivitätsniveau, die mit Nassfutter gefüttert werden und eine Außentemperatur bis maximal 22 Grad Celsius herrscht.

Durch bestimmte Umstände, wie Hitze, Durchfall, Fieber, Säugen oder Blutungen kann der Wasserbedarf stark ansteigen.

Auch das Hundefutter spielt eine Rolle dabei, wie viel Wasser ein Hund pro Tag braucht. Nassfutter führt dem Hund mit der Nahrung schon mehr Wasser zu, als Trockenfutter, dementsprechend ist der Wasserbedarf bei Trockenfutter höher.

Dehydration beim Hund erkennen

a Dehydration große Risiken für Ihren Hund birgt, ist es wichtig, dass Sie diese schnell erkennen. Leider können unsere Hunde uns nicht sagen, dass sie dehydriert sind. Kenn Sie die Anzeichen können Sie schnell reagieren, bevor es zu einem Notfall kommt in dem es um Leben und Tod geht.

Symptome von Dehydration beim Hund:

Wann muss man zum Tierarzt, wenn der Hund nicht trinkt?

Wenn Ihnen aufgefallen ist das Ihr Hund weniger oder sogar überhaupt nicht trinkt, gibt es keinen Grund, sofort in Panik zu verfallen. Beobachten Sie Ihren Hund genau. Zeigt er weitere Symptome? Welche? Achten Sie auch auf sein allgemeines Verhalten und erinnern Sie sich an seine Aktivitäten der letzten Tage.

Trinkt Ihr Hund auch nach mehr als 24 Stunden nicht, sollten Sie ihn zum Tierarzt bringen. Beschreiben Sie dem Tierarzt genau das Verhalten Ihres Hundes und weitere auffällige Symptome damit er möglichst schnell den Grund ausfindig machen kann.


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