Dein Hund hat Schnupfen

Wir alle bekommen von Zeit zu Zeit Schnupfen – und ja, auch unsere Hunde können sich erkälten! Das Problem ist, dass unsere Hunde uns nicht sagen können, was sie stört und wir nicht immer wissen, ob unser Hund Schnupfen hat oder eine schlimmere Krankheit vorliegt.

Hunde können Infektionen bekommen, die sie zum Niesen bringen, genau wie wir. Wenn ein Hund oft niest und röchelt, leiden wir Hundehalter mit unseren Hunden und wollen sie mit Hausmitteln optimal unterstützen.

Ein Hund mit Schnupfen liegt im Bett

In diesem Beitrag erfährst du, wie du deinem Hund helfen kannst, wenn er Schnupfen hat und alles, was du über Schnupfen beim Hund wissen musst.

Überblick

  1. Wie bekommen Hunde Schnupfen?
  2. Schnupfen beim Hund erkennen
  3. Behandlung von Schnupfen beim Hund

Wie bekommen Hunde Schnupfen?

Schnupfen beim Hund kann akut oder chronisch auftreten. Bei der Rhinitis (Schnupfen) handelt es sich um eine Entzündung der Nasenschleimhaut, die mit leichtem bis starkem Nasenausfluss einhergeht.

Das Immunsystem unserer Hunde hat aufgrund des Lebensstils unserer Fellnasen deutlich mehr zu tun als unseres. Gassi gehen, spielen, toben und das bei jedem Wind und Wetter. Auch ein nasses Fell kann nur wenigen Hunden den Spaß verderben. Ganz zu schweigen von den natürlichen sozialen Interaktionen unserer Hunde, die es Viren und Bakterien einfach machen, sich ungehemmt zu verbreiten.

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Kommt das Immunsystem deines Hundes einmal nicht mehr damit hinterher die aufgenommenen Viren oder Bakterien in Schach zu halten, kann das Ergebnis eine Erkältung sein, wie auch wir sie bekommen. Das kommt besonders oft vor, wenn das Immunsystem gleichzeitig mit chronischen Krankheiten oder saisonalen Zuständen wie der Läufigkeit zu kämpfen hat.

Rhinitis kann verschiedene Ursachen haben:

 

Ist der Nasenausfluss deines Hundes klar und er zeigt keine weiteren Erkältungssymptome, ist die Ursache mit hoher Wahrscheinlichkeit eine Allergie. Typische Auslöser einer allergischen Nasenschleimhautentzündung beim Hund sind: Staub, Pollen, Futterunverträglichkeiten, Hausstaubmilben und Reinigungsmittel.

    • Eine Infektion

Ein Nasenausfluss von Schleim oder Eiter könnte darauf hindeuten, dass dein Hund eine bakterielle Pilz- oder Virusinfektion hat.

    • Polypen und Tumore

Blut, Eiter oder Schleim können ein Zeichen dafür sein, dass Ihr Hund Nasenpolypen (überwucherte schleimproduzierende Drüsen) oder Nasentumore hat.

    • Fremdkörper

Ein Ausfluss aus nur einem Nasenloch deines Hundes ist oft ein Zeichen dafür, dass etwas in diesem Nasenloch steckt wie ein Samenkorn oder ein Grashalm.

    • Grannen

Sie sind im Sommer die Ursache für viele Probleme bei Hunden. Diese Grannen finden ihren Weg in den Körper eines Hundes, wo sie nicht hingehören, was zu Verletzungen, Infektionen und Krankheiten führt. In den Nasen unserer Hunde machen sie es sich besonders oft bequem.

Staupe kann bei Hunden einen klebrigen gelben Nasenausfluss verursachen.

Schnupfen beim Hund erkennen

Damit deine Fellnase möglichst schnell behandelt werden kann, ist es wichtig, dass du die Rhinitis frühzeitig erkennst.

Hunde mit Schnupfen leiden an den gleichen Symptomen wie betroffene Menschen.

Zu den typischen Symptomen gehören:

 

    • Niesen

 

    • Nasenausfluss

 

Bei Schnupfen sammelt sich Schleim nicht nur in der Nase deines Hundes. Sein Rachen ist ebenfalls betroffen, was ihn nicht nur oft Niesen, sondern auch oft husten lässt.

    • Atemgeräusche

Da die Nase deines Hundes verstopft, ist wird er mehr durch das Maul atmen. Der Schleim im Rachen macht sich dann durch röchelnde Atemgeräusche bemerkbar.

Du solltest regelmäßig die Körpertemperatur deines Hundes überprüfen. Hat deine Fellnase eine erhöhte Körpertemperatur, musst du einen Tierarzt aufsuchen.

    • Geschwollene oder tränende Augen

Klassisches Symptom einer Pollen- oder Stauballergie.

Abgrenzung zum Rückwärtsniesen

Ist Schnupfen beim Hund das gleiche wie Rückwärtsniesen? Nein, beim Rückwärtsniesen passiert genau das Gegenteil. Der Hund saugt ruckartig Luft ein, weshalb es „Rückwärts“-niesen genannt wird. Beim Niesen wird ruckartig Luft ausgestoßen.

Behandlung von Schnupfen beim Hund

Dein Tierarzt wird eine körperliche Untersuchung deines Hundes durchführen, um sein Herz und seine Lunge abzuhören. Er kann ebenfalls eine Reihe von diagnostischen Tests durchführen, um sicherzustellen, dass dein Hund an keiner ernsteren Krankheit leidet.

Röntgenaufnahmen, Kotanalysen und Blutuntersuchen finden dabei häufigen Einsatz und können dem Tierarzt wichtige Einblicke in den Gesundheitszustand deines Hundes ermöglichen.

Hausmittel für Schnupfen beim Hund

    • Viel trinken

Haustiere sollten immer frisches Trinkwasser zur Verfügung haben. Umso wichtiger ist es, dass dein Hund genug trinkt, wenn er sich krank und schlapp fühlt. Wenn du der Meinung bist, dass dein Hund zu wenig trinkt, ist es eine gute Idee, seinem Futter etwas Wasser anzureichern oder ihn mit Nassfutter zu füttern. Besonders schmackhaft machst du ihm die erhöhte Flüssigkeitsaufnahme, indem du ihn mit einer Hühnerknochenbrühe verwöhnst.

    • Körperliche Schonung

Leidet dein Hund an Schnupfen, solltest du auf lange Spaziergänge oder ausgiebiges Spielen vorerst verzichten. Das Immunsystem deiner Fellnase benötigt jetzt viel Ruhe, um den Herd der Rhinitis zu bekämpfen.

    • Eine freie Nase

Haben sich innerhalb der Nase deines Hundes bereits Verkrustungen gebildet, solltest du diese regelmäßig entfernen. Befreie ihn ebenfalls gelegentlich von seinem Nasenausfluss.

Um das Immunsystem deines Lieblings optimal zu unterstützen, ist es wichtig, dass du ihn mit einem Hundefutter voller hochwertiger Proteine, Vitamine und Ballaststoffe fütterst.

    • Nase pflegen

Bestimmte Pflegecremes für die Nase deines Hundes können ihm ebenfalls Linderung verschaffen.

    • Angenehmes Ambiente

Ein Luftbefeuchter und ein bequemer, aufgeräumter Ruheplatz können wahre Wunder bewirken, auch für unsere Hunde. Die passende Luftfeuchtigkeit kann deinem Hund dabei helfen, sich schneller von seinem Schnupfen zu erholen. Achte ebenfalls darauf, dass dein Hund seinen Ruheplatz warm vorfindet.

Schnupfen beim Hund mit Homöopathie behandeln

Neben herkömmlichen Medikamenten werden zahlreiche natürliche Alternativen angeboten. Je nach Schwere kannst du den Schnupfen beim Hund mit Homöopathie behandeln. Ziel der Homöopathie ist es, das Immunsystem deines Hundes zu stärken, damit es den Herd der Rhinitis selbstständig bekämpfen kann. Diese Entscheidung solltest du aber nicht im Alleingang treffen. Sprich in jedem Fall mit deinem Tierarzt, bevor du deinen Hund ausschließlich mit homöopathischen Mitteln behandelst.


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