Der Hundebiss

Wenn Sie von einem Hund gebissen wurden, ist es erst mal egal, ob es sich dabei um einen Angriff handelte oder Ihr Hund zu wild mit Ihnen gespielt hat.

Ein Hundebiss stellt ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar. Um den entstandenen Schaden so gering wie möglich zu halten, ist es wichtig, dass Sie sofort die richtigen Maßnahmen ergreifen, um die Wunde richtig zu behandeln und das Infektionsrisiko zu verringern.

Ein Arzt behandelt einen Hundebiss bei einer älteren Dame

Überblick

  1. Infektionen durch einen Hundebiss
  2. So wird eine Bisswunde behandelt

Ein Hundebiss kann sehr gefährlich werden. Hat der gebissene Pech, kann der Biss zu starken Gewebeschäden führen die für den Rest des Lebens bestehen bleiben. Haben Sie einen Hund einmal dabei beobachtet, wie er beim Spielen in einen Ast beißt und diesen wild hin und her reißt, sind Sie bereits mit dem instinktiven Ablauf eines Hundebisses vertraut. Hat sich ein Hund erst einmal in ein Körperteil verkeilt, zieht und schüttelt er mit all seiner Kraft.

Durch dieses verkeilte Reißen kann es zu starken Gewebeschäden kommen. So kann der Hund unter anderem die Nerven oder das Muskelgewebe des Gebissenen schwer und nachhaltig verletzen./p> Was einen Hundebiss neben den Gewebeschäden so gefährlich macht, sind Infektionen.

Die Gefahr einer Infektion ist immer gegeben, egal wie klein oder groß die Wunde ist. Warum ist das Risiko einer Infektion nach Bisswunden so viel höher als nach einer anderen Wunde?

Der Speichel des Hundes ist voller Keime. Diese gelangen durch die Bisswunde in den Körper und können so eine Infektion auslösen. Das Risiko einer Wundinfektion besteht grundsätzlich auch bei allen anderen Wunden durch Bakterien, allerdings sind diese Fälle viel seltener als Infektionen durch Hundespeichel.

Man geht davon aus, dass sich bis zu jede vierte Bisswunde entzündet.

Infektionen durch einen Hundebiss

Die hervorgerufenen Infektionen können es ganz schön in sich haben. Es besteht das Risiko, das sich die Infektion auf den ganzen Körper ausbreitet. Man spricht dann von einer systemischen Infektion.

Wurden Sie von einem Hund gebissen und leiden an hohem Fieber müssen Sie sofort ins Krankenhaus. Sie könnten unter einer lebensbedrohlichen Blutvergiftung leiden!

Brauche ich nach einem Hundebiss eine Tetanus- oder Tollwutimpfung?

Sie müssen sich nach einem Hundebiss gegen Tetanus oder Tollwut impfen lassen. Zwischen dem Zeitpunkt des Bisses und der Impfung darf nicht zu viel Zeit vergehen. Unter keinen Umständen sollten Sie mit der Impfung länger als 3 Tage warten.

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Wie behandelt man einen Hundebiss?

Einen Hundebiss sollten Sie nicht selbst behandeln, weil es besonders wichtig ist, die Wunde richtig zu reinigen, damit es zu keiner Infektion zu kommt. Eine ordnungsgemäße Wundversorgung ist zu Hause für einen Laien nur äußerst schwer durchführbar, weshalb unbedingt ein Arzt aufgesucht werden sollte.

Der Arzt behandelt einen Hundebiss folgendermaßen:
  • Er reinigt die Wunde. Dabei kommt eine Kochsalzlösung zum Einsatz, die dazu verwendet wird, die Wunde zu spülen. Eine Kochsalzlösung ist steril und eignet sich daher besser zur Spülung als normales Wasser.
  • Hat der Arzt die Wunde ausreichend gereinigt, wird er die Wunde entweder verschließen oder erst mal offenlassen, bevor es zum Verschluss kommt.

Abhängig macht er diese Entscheidung von der Größe der Wunde und ihrem Alter. Kleine unkomplizierte Bisswunden werden sofort verschlossen wogegen größere kompliziertere, oder bereits infizierte Wunden zunächst offenbleiben.

Von Fall zu Fall kann sich der entscheidende Arzt dazu entscheiden vorbeugend Antibiotika zu verschreiben. Das kann besonders für Patienten sinnvoll sein, die aufgrund ihrer Krankheitsgeschichte anfälliger für Infektionskrankheiten sind. Hat sich die Wunde bereits infiziert, wird der Arzt in jedem Fall Antibiotika verschreiben.

Nach Überprüfung Ihres Impfstatus kann der Arzt Ihnen ebenfalls zu einer Tetanus- und, oder Tollwutimpfung raten.

Wie lange dauert es bis ein Hundebiss bei einem Hund heilt?

Der oberflächliche Heilprozess beginnt nach der Reinigung und dauert unterschiedlich lang, bis der Hundebiss heilt. Ebenfalls spielt es eine Rolle, ob sich die Wunde infiziert hat oder nicht.

Tritt bei einem Hundebiss auch noch mehrere Tage nach dem Besuch beim Arzt Wundsekret aus, sollten Sie Ihren Arzt nochmals aufsuchen!

Da der Heilprozess des inneren Gewebes länger dauert, kann man nicht pauschal beantworten, wie lange es dauert bis ein Hundebiss heilt, zumal man Komplikationen während der Heilung nie ausschließen kann. Ihr Arzt kann Ihnen dazu hoffentlich nähere Angaben machen.


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