Hund Sitz beibringen

Ihrem Hund das Kommando „Sitz“ beizubringen ist eine der einfachsten und oft die erste Verhaltensweise, die Sie Ihrem Hund beibringen. Bevor Ihr Liebling lernt „Platz zu machen" sollten Sie Ihm helfen zu lernen, wie er sich auf Kommando hinsetzt. Sitzen kann in vielen Situationen ein nützliches Verhalten sein. Ebenfalls verdeutlicht es die Rollenverteilung beim Training weiterer Tricks und macht den Hund damit vertraut auf Ihre Kommandos zu hören.

Ein Dalmatiner Welpe macht brav Sitz

Die perfekte Trainingsumgebung

Damit Ihr Hund den Befehl möglichst schnell erlernt, braucht er eine Trainingsumgebung, die frei von Ablenkungen ist, damit er sich ganz auf Sie konzentrieren kann und in der er sich wohlfühlt.

Wir empfehlen, das Kommando zu Hause zu üben. Suchen Sie sich einen Raum aus, der genug Bodenfläche bietet, das sich Ihr Hund frei bewegen kann. Stellen Sie sicher, dass andere Personen im Haus wissen, dass Sie üben, damit sie ihn nicht aus Versehen ablenken und die Übungen damit negativ beeinflussen. Der Vorteil des Trainings zu Hause besteht darin, das Sie direkten Einfluss auf die möglichen Ablenkungen nehmen können.

Wenn Sie keine andere Möglichkeit haben als draußen zu üben, benötigen Sie entweder einen abgeschiedenen Bereich oder Sie verwenden eine Leine, um ihren Hund zu kontrollieren.

Der Schlüssel ist die Aufmerksamkeit

Um Ihrem Hund Sitz beibringen zu können brauchen Sie seine uneingeschränkte Aufmerksamkeit.

Stellen Sie sich direkt vor Ihren Hund. Suchen Sie seinen Augenkontakt und achten Sie darauf das er Sie klar sehen und hören kann.

Wenn Ihr Hund sich dennoch von Geräuschen auf der Straße oder Gegenständen im Raum ablenken lässt, können Sie Hundespielzeug oder Leckerlis zur Hilfe nehmen. Stellen Sie sich erneut direkt vor Ihren Hund und zeigen ihm, was Sie Tolles in der Hand haben. Hatte Ihr Liebling davor Probleme, sich auf Sie zu konzentrieren, haben sich diese Probleme in Luft aufgelöst.

Halten Sie das Spielzeug oder das Leckerli so hoch, das Ihr Hund es nicht von alleine erreichen kann. Achten Sie auf Ihre Finger, falls er ein Schnapper ist.

Hund Sitz beibringen

1. Stellen Sie sich aufrecht vor Ihren Hund. Zeigen Sie dem Hund ein Leckerli und halten Sie es in Ihrer Hand damit er weiß, dass Sie es in Ihrer Hand halten.

2. Bewegen Sie Ihre geschlossene Hand von der Nase Ihres Hundes hinter seinen Kopf. Der Pfad Ihrer Hand muss über den Kopf Ihres Lieblings führen. Er wird Ihrer Hand mit seinen Augen und seiner Nase folgen, was ihn dazu zwingt, sich hinzusetzen. In dem Moment in dem der Hintern Ihres Hundes den Boden berührt sagen Sie klar und deutlich „Sitz“ und geben ihm das Leckerli.

3. Loben Sie Ihren Hund ausgiebig. Achten Sie darauf das Ihr Hund versteht, wofür er gelobt wird, in dem Sie den Ablauf immer gleich halten.

Wiederholen Sie die Übung immer wieder nach demselben Schema. Um Ihrem Hund Sitz beibringen zu können ist es sehr wichtig, dass die Wiederholungen nach dem gleichen Schema ablaufen, damit Ihr Liebling die Zusammenhänge verstehen kann.

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Nützliche Tipps:

  • Halten Sie das Leckerli nah genug an seinen Kopf, damit er nicht versucht, es mit einem Sprung zu stehlen.
  • Wenn der Hintern Ihres Hundes den Boden nicht vollständig erreicht, können Sie ihm helfen, indem Sie ihn vorsichtig in eine voll sitzende Position bringen, während Sie sein Leckerli in derselben Position halten.
  • Wenn Ihr Hund versucht, sich umzudrehen, anstatt den Kopf zu heben, um dem Leckerli zu folgen, und sich deshalb nicht hinsetzt, probieren Sie die Übung in einer Ecke Ihres Hauses. Durch den eingeschränkten Bewegungsradius kann sich Ihr Hund nicht drehen und wird sich hinsetzen.

Welpen Sitz beibringen

Welpen, haben eine begrenzte Aufmerksamkeitsspanne und werden leicht abgelenkt. Denken Sie während der Übungen daran und gehen Sie es langsam an. Geben Sie Ihrem Hund Pausen, damit er sich während der Trainingseinheiten voll konzentrieren kann. Der Ablauf der Übungen ist der gleich, wie bei adulten Hunden.

Das Kommando perfektionieren

Damit Ihr Liebling das Kommando verinnerlicht, bedarf es 3 kurze Trainingseinheiten von 5 Minuten pro Tag, über 2 Wochen.

Nach 1 bis 2 Wochen können Sie langsam damit beginnen Ihren Hund nicht nach jedem erfolgreichen „Sitz“ mit einem Leckerli zu belohnen.

Lässt sich kein Muster erkennen, wann der Hund ein Leckerli nach seinem Gehorsam bekommt wird er stets danach streben Sie zufriedenzustellen, um belohnt zu werden.

Reduzieren Sie die gegebenen Leckerlis immer weiter bis Sie Ihrem Hund „Sitzt“ beigebracht haben, ohne ihn dafür belohnen zu müssen.

Die richtigen Leckerlis für das Training

Da Sie Ihrem Hund, während des Trainings viele Leckerlis geben, sollten sie möglichst klein sein, um Ihrem Hund nicht zu schwer im Magen zu liegen. Besonders gut eignen sich natürliche Lebensmittel, die gesund für Hunde sind.

Üben Sie mit einem< >übergewichtigen Hund müssen Sie besonders darauf achten, dass die Belohnungen wenig Kalorien haben.

  • Bedenken Sie immer, dass manche Lebensmittel für Hunde giftig sind. Sie sollten Sie immer informieren, welche Lebensmittel Sie Ihrem Hund bedenkenlos geben können, bevor Sie Ihren Hund mit ihnen füttern.

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